„Demokratie ist kein Selbstläufer. Wir werden nicht aufhören uns tagtäglich einzusetzen für Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Demokratie schafft die Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander; und dieses Fundament zu verteidigen ist Auftrag an uns alle“ sagt Albrecht Bähr, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Pfalz, Landesdiakoniepfarrer sowie Mitglied des Verwaltungsrates des Schmiedel e.V.
#SozialWählen lautet die Kampagne der Diakonie Deutschland zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025. In verschiedensten Social-Media-Beiträgen ruft der evangelische Wohlfahrtsverband dazu auf, sich bei der Wahl am kommenden Sonntag für den Sozialstaat und gegen die Spaltung der Gesellschaft zu entscheiden. Die Diakonie wendet sich gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus, Ausgrenzung und anderer gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Ein guter Sozialstaat zeichnet sich dadurch aus, dass Politik nicht auf Kosten der Schwächsten betrieben wird. Eine gerechtere Verteilung von Steuern und Abgaben hilft, Armut zu überwinden und das soziale Netz zu sichern. Deshalb sagt die Diakonie: Sozial wählen! Und auch wenn die Diakonie parteipolitisch neutral ist, so ist unsere Arbeit politisch, wenn es um die Interessen und Rechte der Menschen geht, die uns „anvertraut“ sind. Und wir müssen uns einmischen, wenn Demokratie und Rechtsstaat in Frage gestellt werden.
Das Fundament unserer Arbeit als evangelische Organisation ist die christliche Nächstenliebe, und die gilt allen Menschen.
SIE haben die Wahl und IHRE Stimme zählt! Nutzen Sie dieses demokratische Privileg.